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Rainer Wekwerth – Labyrinth-Trilogie

Im Rahmen des SUBBookClubs habe ich endlich den letzten Band von Rainer Wekwerts Labyrinth-Trilogie gelesen. Wie er und die ganze Trilogie mir gefallen haben, will ich euch jetzt verraten.


Band 1: Das Labyrinth erwacht
Band 2: Das Labyrinth  jagt dich
Band 3: Das Labyrinth ist ohne Gnade
Alle erschienen im Arena-Verlag
7 Jugendliche erwachen in einer seltsamen ihnen fremden Welt. Wer sind sie? Warum sind sie dort? Was soll das alles? Sie haben keine Erinnerungen an das, was vorher passiert ist. Aber sie erfahren, dass sie sich durch verschiedene Welten kämpfen müssen. Nur wenn sie innerhalb von 72 Stunden zum Tor in die nächste Welt kommen, haben sie die Chance, nach Hause in die eigene Welt zu gelangen. Aber es gibt in jeder Welt ein Tor zu wenig.
Und so beginnt ein Wettlauf mit der Zeit und es bilden sich Beziehungen zwischen den Jugendlichen, die komplizierter kaum sein könnten. Rettet man die anderen und opfert sich selbst? Geht man rücksichtslos vor, um selbst zu gewinnen? Wer wird am Ende das Rennen machen?
In drei Bänden begleitet man die 7 Jugendlichen durch das Labyrinth. In jedem Band durchqueren sie 2 Welten, in jeder Welt lassen sie einen zurück.
Rainer Wekwerth schafft es, Spannung aufzubauen. Fasziniert und neugierig habe ich die Jugendlichen durch die Welten begleitet. Gemeinsam mit ihnen habe ich gerätselt, was das alles soll, habe ich die wenigen Erinnerungsfetzen, die sie haben, betrachtet und versucht, daraus schlauer zu werden.

Band 1 war dabei besonders spannend und atmosphärisch. Band 2 konnte die Qualität nicht ganz halten, die Geschichte war einfach nicht mehr neu, auch wenn jede Welt ganz anders ist. Band 1 und 2 habe ich vor längerer Zeit gelesen. Jetzt habe ich dank dem SUBBookClub endlich auch den dritten Band gelesen und die Auflösung erfahren.
Der dritte Band war zum Teil etwas zäh, ich glaube, ich wollte mich nicht mehr richtig auf die Welten einlassen sondern endlich die Auflösung erfahren. Die habe ich bekommen und bleibe etwas zwiegespalten zurück. Die Auflösung an sich ist völlig in Ordnung, mit der kann ich sehr gut leben. Nur der Punkt, an dem das Buch endet, der ist für mich zu früh. Eigentlich bräuchte es einen weiteren Band oder zumindest einen abschließenden rückblickenden Epilog. So bleibe ich etwas unzufrieden zurück.

Insgesamt hatte ich aber auf jeden Fall Spaß mit der Trilogie und spannende Stunden. Ich würde sie durchaus weiterempfehlen, aber nur an Leute, die kein Problem mit zumindest teilweise offenen Enden haben. Alle anderen werden vermutlich mit dem Ende nicht so richtig glücklich werden.


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